Hilfsorganisation mit Kind – Höhen und Tiefen

Auch wenn ich schon lange keinen Bericht mehr veröffentlicht habe, werden die Spaltfamilien auf den Philippinen weiterhin betreut. Meine Arbeit setzt auf Nachhaltigkeit, d.h. es geht darum wie die Familien nachhaltige Unterstützung erhalten und dabei gleichzeitig in ihrer Eigeninitiative gefördert werden. Continue reading

Egelsbach hilft Cleft-Friends

Es ist toll was auf die Beine gestellt werden kann, wenn man nicht alleine ist!
Seit Mai diesen Jahres sind meine Kinder und ich wieder zurück von unserer Reise auf die Philippinen. Wir sind zutiefst bewegt von all dem, was wir dort erlebt und gesehen haben. Kinder mit Spaltbildungen sind kein Einzelfall – sondern eher die Regel. Eine Kiefer-Lippen-Gaumen Spalte sieht im Verhältnis zu dem, was wir gesehen haben, sogar noch harmlos aus… Continue reading

Schuljunge spendet Taschengeld für Spaltkinder

Man muss nicht „GROSS“ sein um „GROSSE“ Taten zu vollbringen!

 

Es ist unglaublich und rührt mich zu Tränen… Als ich von den Philippinen zurückkehre und der Mama meines Patenkindes Maximilian von unserer Reise berichte, sind Ihre beiden Jungs zutiefst bewegt. Sie verkaufen gebrauchtes Spielzeug um Spendengelder zu sammeln, Florian, der ältere der beiden Jungs (10 Jahre) spendet wochenlang sein Taschengeld…. Aber für Florian ist das noch nicht genug. Continue reading

Was ist der „Dance for Kindness 2015“ ?

Weltweit wird am 8.November 2015 gemeinsam für Nächstenliebe und Freundlichkeit getanzt. Am selben Tag, zum selben Song, der selbe Tanz, in der selben Farbe…. tanzen tausende von Menschen in über 40 Ländern und über 100 Städten.

 

….und Rucksack Coach ist mit den Kindern des Baan Unrak Kinderheim  (www.baanunrak.org) dabei. Continue reading

Baan Unrak Children’s Home – Waisenhaus in Thailand

Seit mehr als 2 Monate lebe ich mit meiner Tochter in Sangkhlaburi in Thailand an der Grenze zu Myanmar. Wir unterstützen die Baan Unrak Foundation (www.baanunrak.org) in verschiedenen Bereichen.

 

Hauptsächlich arbeiten wir im Baan Unrak Kinderheim. Baan Unrak bedeutet „Haus der Freude“ und ist die Heimat für über 150 Kinder aus Thailand und Burma, einschließlich der benachbarten Mon und Karen Staaten. Einige kamen mit einem Elternteil, doch viele sind Waisenkinder. Baan Unrak beschäftigt auch Ersatz-Mütter um sich der Kinder, besonders der Kleinkinder anzunehmen. Insgesamt fanden mehr als 190 Menschen in Not eine zweite Heimat im Baan Unrak Children’s Home.

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Portrait Nr. 27: Die gute Seele des Patienten-Hauses in Manila

Ate Cynthia ist die gute Seele des  Übergangshauses in Manila. Sie kümmert sich um die Patienten, kocht, lacht und betet gemeinsam mit ihnen.

Die Unterkunft wird von den ICM- Immaculte Conception Missionary – Schwestern geleitet. Für umgerechnet ca. 2€ pro Tag erhalten Bedürftige Patienten und ihre Begleitpersonen Unterkunft und einfache Verpflegung.

Mehrere Monate habe ich gemeinsam mit unseren Cleft Freunden dort gelebt. Die Unterkunft wurde für alle Patienten von NCFPI übernommen. Mit Spenden, doch meißt aus meiner eigenen Tasche konnte ich zusätzliche Nahrung kaufen.

Obwohl Filipinos, angeblich nach eigener Auskunft keine Rohkost mögen, liebten sie meine frischen Salate.

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Portrait Photo copyright by Ann-Kathrin Lange

Regenzeit und Pyjamaparty im Waisenhaus – erinnert an den Jakobsweg

Es regnet und regnet und wird auch noch einige Wochen, sogar Monate regnen.

Im Oktober 2014 lief ich mit meiner Tochter auf dem Jakobsweg. Der ‚Camino‘ war in so vieler Hinsicht eine Vorbereitung auf unsere Charity-Reise. Auf dem Jakobsweg liefen wir viele Tage bei Regen, Sturm und Gewitter…..und hier geht es uns nicht anders….

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Ich habe mich noch nicht ganz an Regenschirme gewöhnt und leider lasse ich sie regelmäßig liegen, sobald es mal nicht regnet. So sind uns schon mehrere abhanden gekommen, denn 5min später sind sie nicht mehr da.

Malia nutzt eine Plastiktüte als Regenschutz.

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Der Weg zu unserer Unterkunft ist lang und matschig.

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Unser Häuschen liegt wirklich sehr außerhalb.

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Es ist toll, da wir laut sein können und keine Rücksicht nehmen müssen. In der Nacht ist es jedoch schon etwas unheimlich.

Solange unser Nachbar weg ist, haben wir zwei Mädchen als Übernachtungsgäste.

Malia liest eine Gutenachtgeschichte vor.

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Und sprengt das Selfie.

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Am meisten beeindruckt bin ich davon, wie locker sie das eiskalte Wasser wegsteckt und sogar darin badet.

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Im Waisenhaus Baan Unrak in Sangklaburi, Thailand.

Marathonläufer wuchs mit Gaumen-Lippenspalte auf, musste Hohn und Spott ertragen und läuft jetzt für Spaltkinder

¨Ich wollte tot sein, dachte das sei besser als mit dem Hohn und dem Spott zu leben.¨

 

Rojan J. Pajarin ist ein gutaussehender Mann, Ehemann, Vater von zwei kleinen Kindern, Marathonläufer, ein hart arbeitender Mann der    Spaltpatienten und deren Familien Mut macht, weiterzumachen und nicht aufzugeben.

Ich traf Rojan in Manila, als ich 10 Spaltpatienten von Bohol nach Manila zur Operation brachte. Rojan arbeitet für NCFP, die ihn vor vielen Jahren operiert haben. Vom ersten Augenblick an war ich beeindruckt von Rojan´s starker Persönlichkeit.

 

Rojan, der selbst mit einer Gaumen und Lippenspalte geboren wurde, musste miterleben wie grausam MEnschen sein können….grausam ohne Grund.

In eine einfache Fischerfamilie geboren, hatte Rojan schon immer den Drang mehr erreichen zu wollen. Er arbeitet 40 Stunden in der Woche für NCFP und am Abend sowie am Wochenende fährt er als Fahrradtaxi durch Manila um seine Familie zu unterstützen. Dazwischen trainiert er für einen sehr guten Zweck:

 

 

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Rojan läuft Marathon um darauf aufmerksam zu machen, dass zu einer ganzheitlichen Spaltoperation so viel mehr gehört als nur eine Operation. Wir werden in nächster Zeit noch sehr viel mehr von diesem ehrgeizigen Mann hören.

Ich bin sehr stolz und geehrt, dass Rucksack Coach mit auf Rojan´s Laufshirt ist.

Hier ist ein Teil seiner Geschichte:

 

CLEFT CARE: A CONTINUOUS HEALING by Rojan J. Pajarin

I want to share what I have been through in receiving complete cleft care from Noordhoff Craniofacial Foundation Philippines Inc. (NCFPI).  I cannot forget the first time I met the NCFPI team in my province at Daet, Camarines Norte. That day was like rising from the dead. I had many setbacks and disappointments in the past due to my cleft condition that I even wanted to die.

I had my first operation in a cleft mission in Albay when I was five years old. I was diagnosed with an incomplete cleft on my lip’s left side and with a complete cleft on my palate, both of which were repaired. I had my second operation in NCFPI through Dr. Xenia A. Velmonte on October 2, 2007 to redo my cleft palate surgery because I still had a fistula after my first surgery.  Despite the success of this surgery, I still had difficulty with speech. Our speech pathologist said I had velopharyngeal insuffiency, so I had another surgery last May 8, 2008 to fix that. On April 22, 2009, Dr. Bernard Tansipek with Dr. Glenda de Villa, Dr. Xenia Velmonte and Dr. Sam Noordhoff worked together for a surgery to revise my lip and nose.

I experienced much pain as I went through all these surgeries.  In my last surgery, the original plan then was to do it with local anesthesia as an out-patient, yet eventually, it had to be done inside the operating room.  The last thing I remembered seeing was the operating room lights.  I also remember hearing the voices of the nurses and doctors… I lost my consciousness but I was sure that the surgery will be successful. I had no relatives with me in the hospital then, but the NCFPI doctors were there, and I trusted and believed in them. NCFPI doctors are molded by the best schools, trainings, advisers and experiences, and through them, I felt joy in God’s blessings despite my unpleasant experiences.

Cleft is not as bad compared to other inborn illnesses and may not even really be a disability if it will be treated early. In my case, the medical intervention was too late. I say this because I have seen similar cases of cleft conditions like mine in my 7 years of working at NCFPI and I can say that they were treated successfully.  Why is it that my first surgeries were not successful?  I do not know what really happened. What I know today is that cleft treatment needs regular follow-up consultations after surgery.

I now understand the difference between a one-shot cleft mission compared with a center-based cleft care treatment. In most missions, the doctors come and then leave after they have finished all their patients’ surgeries. No follow up consultations can be done. That approach is not bad as long as the operation is successful, but in my case, there was still a small fistula or hole in my palate area. My parents did not know what to do with this problem, where to go, or who to ask. We found that going to hospitals was not the answer because the doctors there just told us that the one who should remedy it is the doctor who operated on me. Perhaps if we had the money, my parents could have had me operated on in a hospital where I could go for regular consultations.  I grew up with that small hole and it caused me great suffering. But now that I have known NCFPI, even if it is quite late in my life, I am thankful that I found the remedy to my problem. In a center like NCFPI, a cleft patient can go there as long as they need to and they can get the best care possible even as soon as he is born.

 

After my surgeries, I attended speech therapy sessions with the NCFPI speech pathologist Sir Paolo Sison III. He taught me the techniques of proper speaking after an assessment of my speech problems. I am also blessed that our volunteer dentists took care of my teeth, especially Dr. Rachel Anne Santos. I am also very thankful to our orthodontists, headed by Dr. Janet Pandan, who patiently work on my misaligned teeth. She continues to help cleft patients with their teeth until they get the correct “bite” or occlusion. I am also proud of our surgeons, and many of my friends with craniofacial conditions at NCFPI underwent successful jaw alignment surgery or orthognathic surgery to improve their facial appearance.

 

The face of a person with a cleft truly requires much work from many people and not just the surgeon.  The parents, especially the mothers, have to support their children with cleft in their totality, especially emotionally.  I realized that cleft treatments may have an end but people with cleft also have to continue striving and healing themselves.  I realized too that the greatest solution for a person with cleft is self-acceptance, and this is the starting point to set oneself free, to move on beyond your own perceived limitations and fears towards a happier life.

 

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Rojan mit seinen NCFP Kollegen und der kleinen Eule von Rucksack Coach. Sie ermöglichten den Spaltpatienten einen besonderen Tag in Manila.

 

 

Titelbild Copyright By Ann-Kathrin Lange

 

 

Bio Gemüse Anbau im Kinderheim

 

Im Waisenhaus in Sangkhlaburi lernen die Kinder Gemüse und Obst selbst anzupflanzen.