Dance for Kindness 2015 Thailand – Video und Bilder

Drei Monate habe ich gemeinsam mit meiner kleinen Tochter in Thailand Kinder aus einem Kinderheim auf den weltweiten ‚Dance for Kindness‘ vorbereitet.

In fast 5 Monaten haben wir ein ganz anderes Thailand kennengelernt. Fern ab von den Traumstränden haben wir mit Menschen unterschiedlichster Kulturen gelebt. Thai, Burmese, Mon und Koran. Continue reading

Baan Unrak Children’s Home – Waisenhaus in Thailand

Seit mehr als 2 Monate lebe ich mit meiner Tochter in Sangkhlaburi in Thailand an der Grenze zu Myanmar. Wir unterstützen die Baan Unrak Foundation (www.baanunrak.org) in verschiedenen Bereichen.

 

Hauptsächlich arbeiten wir im Baan Unrak Kinderheim. Baan Unrak bedeutet „Haus der Freude“ und ist die Heimat für über 150 Kinder aus Thailand und Burma, einschließlich der benachbarten Mon und Karen Staaten. Einige kamen mit einem Elternteil, doch viele sind Waisenkinder. Baan Unrak beschäftigt auch Ersatz-Mütter um sich der Kinder, besonders der Kleinkinder anzunehmen. Insgesamt fanden mehr als 190 Menschen in Not eine zweite Heimat im Baan Unrak Children’s Home.

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Kinderheim in Thailand

Von Koh Phangan nach Sangklaburi.

Nach über 32 Stunden on the road,  mit zwei Fähren, einem Nachtzug und drei verschiedenen Busen, zwei Taxifahrten und drei Fahrten auf dem Motorroller erreichten wir unseren neuen Einsatz-Ort. Malia hat die lange Reise extrem gut mitgemacht.

In Sangkhlaburi Thailand leben wir die nächsten 6 Monate in einem Waisenhaus.

Als EFT- Coach arbeite ich mit traumatisierten Kindern.

Unterstützung in Form von finanziellen Spenden hilft mir vor Ort viel Gutes zu tun. Spendenbescheinigungen können ausgestellt werden. Hier geht’s zum Spenden.

Portrait 26: Spaltmama am Ende ihrer Kräfte, kurz vorm Aufgeben.

Mama Norlita erzählt warum sie nicht im Haus war, als wir kamen um, ihren Sohn zu treffen:

Meine Cousine erzählte mir, dass jemand kommen würde um meinem Kind zu helfen. Ich solle zu Hause bleiben. Doch ich glaubte nicht daran und ich war beschämt, also ging ich zum arbeiten aufs Reisfeld.

Ich glaubte nicht mehr daran, dass mir jemand helfen würde. Mein Leben ist so hart, nie habe ich jemanden der mir durch die harten Zeiten hilft. Warum jetzt? Es ist so schwer, Geld für die Röntgenuntersuchungen aufzutreiben. Es reicht. Ich bin es leid, in die Stadt nach Tagbilaran zu fahren. Ich bin es leid, dass mir schlecht wird im Bus und ich mich übergeben muss. Für was frage ich mich. So oft wurde mir Hilfe versprochen und nichts geschah. Ich bin ganz alleine im Leben und auf mich gestellt. Ich verkrafte es nicht schon wieder enttäuscht zu werden. Nicht schon wieder, es ist genug. Continue reading

Portrait 25: Erstes Treffen mit Charly. Bewaffnete Männer folgten uns.

Das erste Treffen mit Charly

Ich wurde gefragt ob ich einem Jungen mit einer Gaumen-Lippen-Kiefer-Spalte in Inabanga helfen könne.

 

Inabanaga ist ungefähr 90min mit dem Auto von Pangangan Island entfernt. Es ist kompliziert das Haus zu finden und ich brauchte jemand der mich begleitete auch zum übersetzen. Bevor wir losfuhren, bat ich jemanden bei der Mutter anzurufen und sicherzustellen, dass sie zu Hause sei wenn wir kommen würden.


Es war ein sehr heißer Tag. Malia schlief im Auto ein. Als wir ankamen, trug ich sie schlafend zu der Hütte, wo ich Charly zum ersten Mal traf.
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Portrait Nr. 22: Tagebuch einer Spaltmama. Während der Operation und davor.

Mama Estrella führte Tagebuch während und vor der Operation. Hier teilt sie ihre Geschichte, sie berichtet von ihren Gesprächen mit Gott, die ihr Kraft gaben. Sie beschreibt ihre Erfahrungen und ihre Beobachtungen. Sie beschreibt wie alle an ihre Grenzen gingen, sie beobachtete wie ich, die Person aus der sie ihre Kraft schöpfte selbst schwach wurde und ihre Stärke wieder finden musste.
Durch ihre Erfahrungen habe ich gelernt künftig noch achtsamer zu sein. Nicht nur mit meinen Patienten, sondern auch mit mir selbst. Ich habe gelernt, dass nicht jeder der helfen möchte auch wirklich dazu bereit ist. Halbherzige Hilfe kann eher Schaden anrichten. Ich habe gelernt mehr auf meine Intuition zu hören. Das bedeutet auch mal angebliche „Hilfe“ abzulehnen, wenn das Gefühl sagt da stimmt was nicht. Unser inneres GPS-System leitet uns durch unsere Gefühle und unsere Intuition. Eine Reise ins Vertrauen.

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Portrait Nr. 19: Gerald

Gerald ist 15 Jahre alt. Er wurde am selben Tag wie seine Brüder Benji und Allan operiert. Die Spezialisten von NCFP reparierten seine Gaumenspalte.

Gerald wurde von Rucksack Coach im Februar 2015 von Bohol nach Manila begleitet.

 

Idea © Rucksack Coach – Foto © Ann-Kathrin Lange.

Portrait Nr. 18: Allan

Allan ist 24 Jahre alt und wurde am selben Tag wie seine zwei Büder Bengi und Gerald operiert. Seine Gaumenspalte wurde geschlossen von den Spezialisten der NCFP in Manila.

In der Bohol Gruppe, die ich als Rucksack Coach im Februar von Bohol nach Manila begleitete, war Allan der Älteste.

 

Idea © Rucksack Coach – Foto © Ann-Kathrin Lange.

Portrait Nr. 13: Jonas Natividad

Jonas Natividad ist mit 9 Jahren der  Jüngste von 10 Geschwistern. Er wurde in Manila, gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Jonathan und Welly operiert. Seine Gaumenspalte wurde erfolgreich geschlossen. Rucksack Coach brachte ihn nach Manila wo er von NCFP operiert wurde.

Idea © Rucksack Coach
Foto © Ann-Kathrin Lange